Zum Hauptinhalt springen

50-jähriges Dienstjubiläum Anton Mullion

Er war Autodidakt. Schon als Jugendlicher, im Lager nach der Vertreibung, entdeckte der dortige Pfarrer sein Talent. „Wer Akkordeon spielen kann, kann sich auch an die Orgel wagen“, war die Motivation. Anton Mullion brachte sich dann das Orgelspiel selbst bei und als in St. Andreas die Kirche gebaut war und er inzwischen in Orschel-Hagen wohnte, wurde er regelmäßig zum Orgelspiel angefragt. Inzwischen sind es 50 Jahre. Ob werktags, oder sonntags und an Feiertagen Anton Mullion ist da, wenn man ihn braucht. Für dies große Engagement dankten ihm die gewählte Vorsitzende Margarete Zeiler und Pfarrer Dietmar Hermann am Ende des Erntedankgottesdienstes am 26.09.2020

Bauantrag für das Gemeindehaus in St. Andreas ist eingereicht

In den letzten Monaten wurden die Planungen für das neue Gemeindehaus von der Architektengemeinschaft Panzer und Oberdörfer, Tübingen und Schoener und Panzer, Leipzig weiterentwickelt und manche Gutachten erstellt, so dass die Unterlagen für den Bauantrag fertig wurden. Am Freitag, 24.07.20 unterschrieben die Gewählte Vorsitzende Margareta Zeiler und Pfr. Dietmar Hermann die Bauanträge für das Gemeindehaus und reichten diese im Rathaus ein. So sind wir einen Schritt weiter und hoffen, dass die Genehmigung bald kommt und im nächsten Jahr auch der Dietenbach freigelegt wird, so dass wir mit dem Bau anfangen können.

Fronleichnam in St. Andreas

16 verschiedene Personen, Kinder, Senioren, Familien – in den verschiedenen Teilorten unserer Seelsorgeeinheit Reutlingen Nord von Walddorfhäslach über Mittelstadt, Sickenhausen und Degerschlacht… bis nach Orschel-Hagen – legten je eine Platte für den Fronleichnams Blumenteppich. Die Wahl der Motive war frei und unter Wahrung der Abstandsregeln in der Corona Zeit wurden die Motive jeweils zuhause gelegt, ohne zu wissen, was die anderen machen. So wurde aus der Not eine Tugend und es ist begeisternd wie die verschiedensten Ideen und Anliegen vor den Altar gebracht wurden.

Weiterlesen

Die Kochbox für die Seele – Gedanken zu Fronleichnam

 

In der Zeit der Corona Krise wurde sie immer populärer und immer mehr entdeckt: die „cooking box“. Sie enthält liebevoll gestaltet eine gute Auswahl der Produkte, die man zum Kochen braucht. Das Rezept ist schön und gut aufgemacht. Wer die Kochbox in einem seiner Lieblingsrestaurants kauft, erlebt und unterstützt auch noch die Verbindung zu dem Wirt, den er oder sie sehr schätzt. In Reportagen war zu hören, dass z.B. ein Paar, das immer zum Geburtstag den Abend in der Gaststätte genossen hatte, so – trotz Restaurantschließung – zu Hause auch diesen besonderen Moment erleben konnte.

Kommende Woche feiern wir Fronleichnam. Dieses Fest ist so etwas wie eine Kochbox für die Seele. Weiterlesen

ökumenische Taizé-Andacht

Am Sonntag, 8. März 2020 luden die evangelische und katholische Kirchengemeinden St Andreas und Jubilate zu einer ökumenischen Taizé-Andacht in die Kirche St Andreas in Orschel-Hagen ein. Knapp 90 BeterInnen kamen und genossen die meditativen Gesänge, die Bibelstelle, die Stille, das Anzünden der Kerzen. Musikalisch gestaltet wurde das Gebet von den beiden Chörle aus St. Franziskus und St. Andreas. Am Ende waren sich alle einig: Wir freuen uns auf ein nächstes Mal!

Weiterlesen

Vierte Wanderung „Gemeinsam unterwegs“ von Altenburg nach Orschel-Hagen

Pünktlich um 13 Uhr war es am Sa. 7.3.2020 mit dem schönen Wetter vorbei. Doch das sollte die über 40 Wanderer trotz leichtem Regen nicht abhalten, auf den Weg, der über Sickenhausen, Degerschlacht zum heutigen Ziel nach Orschel-Hagen führen sollte, aufzubrechen. Pfarrer Dietmar Hermann eröffnete mit einem Pilgersegen: In den Gesprächen unterwegs, in der Schönheit der Natur lud er ein Gottes Spuren zu entdecken: „Es ist wie oft im Leben, auch während der Regentropfen war schon ein Stück blauer Himmel und Sonne sichtbar.“

Weiterlesen

Aus dem KGR St. Franziskus

In seiner Sitzung am 5. März 2020 befasste sich der Kirchengemeinderat Pliezhausen auch mit der politischen Hilflosigkeit angesichts der Not der unbegleiteten und traumatisierten Kinder sowie schwangeren Frauen in den überfüllten griechischen Lagern. Er beschloss einen Apell an die Bundesregierung zu richten, die geplante Evakuierung durchzuführen, anstatt den vielen Kommunen, die sich zur Aufnahme bereit erklärt haben, in den Rücken zu fallen. Dabei geht es nicht um eine Öffnung der Grenzen, sondern um ein humanitäres und christliches Zeichen.

Um selbst nicht nur zu fordern sondern auch aktiv zu helfen, beschloss der Kirchengemeinderat auch 5000 € für die Flüchtlingshilfe an Caritas International zu überweisen.