Nachdem die Dachsanierung des Gemeindezentrums in Mittelstadt abgeschlossen war, stand nun schon die nächste Aufgabe an. Die Palisaden um die Lichthöfe vor dem Jugendraum, die vor 43 Jahren durch ehrenamtliche Gemeindemitglieder eingebaut wurden, sind mittlerweile morsch und faul geworden und konnten ihre Stützfunktion nicht mehr erfüllen und mussten deshalb ersetzt werden.Nach Beratungen mit dem Landschaftsgärtner konnte der Kirchengemeinderat von der angebotenen Lösung mit Trockenmauern überzeugt werden.
Als Material für die Trockenmauern wurden Muschelkalksteine ausgesucht, die ja auch zur Errichtung der Kirche verwendet wurden und somit eine harmonische Verbindung zum Kirchenbau darstellen. Der Boden vor den Fenstern des Jugendraums war über die Jahre mit Farnen zugewachsen und bot keinen schönen Anblick für die Besucher. Zunächst wurde hier die oberste Bodenschicht abgetragen und durch ein Schotterbett aus Muschelkalk ersetzt. In unregelmäßiger Anordnung wurden ein paar grobe Muschelkalkböcke und einige wenigen Graspflanzen eingesetzt, was die Schotterfläche wunderbar aufgelockert. Dies sieht nicht nur schön aus, auch der Hausmeister wird sich über den reduzierten Pflegeaufwand freuen. Neben dem Eingang wurde ebenfalls noch eine kleine gärtnerische Umgestaltung vorgenommen. Wir hoffen, dass die Trockenmauern mindestens wieder 43 Jahre halten werden.
Zum Abschluss der Arbeiten dürfen wir der Fa. Ingo Mayer aus Pliezhausen für die gute Beratung und die fachkundige Ausführung danken. Wir freuen uns schon jetzt, wenn Pflanzen und Gehölz wachsen und gedeihen.

Der Zahn der Zeit nagte an den Holzpalisaden


Stein auf Stein vom Fachmann


So sieht nun das Ergebnis aus, jetzt brauchen nur noch die Pflanzen wachsen.


Der Lichthof auf der Parkplatzseite