Es war endlich so weit. Ein paar der Ministranten der Seelsorgeeinheit Reutlingen-Nord sind mit ihren Familien nach Rom gefahren, Pfarrer Hermann war natürlich auch dabei. Am Samstag 26. Oktober 2019 sind wir gegen 18 Uhr an der St. Andreas Kirche losgefahren.

Die Fahrt hat vierzehn Stunden gedauert.

Um 8 Uhr sind wir dann in Rom auf unserem Campingplatz angekommen.

Nach einer kurzen Pause haben wir uns auf den Weg zum Petersplatz gemacht, um den Papst beim Mittagsgebet zuzuhören.

Anschließend sind wir an der hohen Fluchtmauer entlang zur Engelsburg gelaufen. Bei der Engelsburg sind wir über die Engelsbrücke gelaufen, auf der Engel Symbole den Kreuzweg Jesu zeigen.

Als nächstes sind wir dann zum Piazza Navona gegangen. Auf dem Piazza Navona steht der Vierströmebrunnen. Er zeigt die Flüsse Nil, Donau, Rio de la Plata und den Ganges.

Danach haben wir uns auf den Weg zum Pantheon gemacht. Das Pantheon, 27 v. Chr. geweiht, war ein Tempel für alle Götter. Oben in der Mitte des Kuppelbaus ist ein 9m großes Loch, durch das das Sonnenlicht einfällt.

Nach dem Pantheon haben wir noch die Eisdiele der 150 Sorten besucht und uns eine kleine Auswahl schmecken lassen.

Nach dieser Stärkung sind wir zum Trevi Brunnen gegangen, die Legende sagt: Wer eine Münze in den Brunnen wirft wird wieder nach Rom zurückkommen, wer zwei Münzen hineinwirft wird sich in einen Italiener oder in eine Italienerin verlieben und wer drei Münzen in den Brunnen wirft für den werden die Hochzeitsglocken bald läuten.

Vor der Rück-„fahrt“ zum Campingplatz sind wir noch zur Spanischen Treppe gegangen.

Am nächsten Morgen sind wir zum Lateran gefahren mit einem kleinen Zwischenstopp:

Im Lateran haben die Päpste früher gewohnt, bevor sie in den Vatikan gezogen sind.

Bevor wir in die Lateran-Basilika gegangen sind haben wir uns die Taufkapelle angeschaut. In der Taufkapelle ist in einer Bildergeschichte dargestellt, wie Kaiser Konstantin getauft wird. Die Taufkapelle heißt Baptisterium.

Wir haben die Straße überquert und sind auf der anderen Seite zur heiligen Stiege gegangen. Auf der heiligen Stiege soll Jesus zu Pontius Pilatus hoch gestiegen sein. Dieser Ort soll der heiligste Ort auf der ganzen Welt sein.

Dann haben wir uns die Lateranbasilika, die eigentliche Papstkirche, angeschaut. Durch eine Seitentüre sind wir mit Pfarrer Hermann in den Kreuzgang gegangen. Der liegt nämlich direkt an der Basilika. Es war sehr schön dort.

Nach einer kleinen Mittagspause mit Eis sind wir ein ganz langes Stück durch die Stadt gefahren, weil wir zu den Katakomben gegangen sind. Dort haben wir im Innenhof eine weitere kleine Pause eingelegt, bis wir hinunter in die Katakombe gehen durften, um dort einen Gottesdienst an diesem besonderen Ort zu feiern. Danach haben wir ein wenig über Rom mit Bruder Manfred, das ist der Betreuer der Katakombe, geredet. Wir haben einen kurzen Film angeschaut, in dem Film ging es um Rom und wie alles früher aussah. Als nächstes haben wir noch einen kleinen Rundgang durch die Katakombe gemacht. Dann kam das Problem. Wir wollten mit der U-Bahn wieder zum Campingplatz fahren, die U-Bahn fuhr aufgrund eines Unfalls aber nicht. Die Busse waren alle überfüllt. Zum Glück wusste Bruder Manfred schnell Hilfe und führte uns zur richten Straßenbahnlinie. Also mussten wir in der engen Straßenbahn zu der anderen U-Bahn Linie fahren und erst dann konnten wir zum Campingplatz.

Am Dienstag sind wir dann vor die Mauern des alten Roms gefahren, das heißt wir sind zur Basilika „St. Paul vor den Mauern“ gefahren. Natürlich haben wir uns da auch die heilige Pforte angeschaut. Dann haben wir noch Paulus sein Grab gesehen. In der Kirche hängen auch Bilder von allen Päpsten, das Bild von Papst Franziskus ist angestrahlt, weil das der aktuelle Papst ist.

 

Nach Paul vor den Mauern sind wir dann zum Vatikan gefahren. Dort wohnt nämlich der Papst. Als erstes haben wir uns den Petersdom angesehen. Es ist die größte katholische Kirche der Welt. Auch hier hat uns Pfarrer Hermann die Darstellungen auf der heiligen Pforte erklärt. Im Inneren haben wir die Pieta gesehen.

Die Pieta ist eine Figur von Maria die den toten Jesus auf dem Schoß trägt. Der Figur wurde früher mal die Nase abgeschlagen, seither ist sie hinter einer Glasscheibe.

Nach der Besichtigung der riesigen Kirche sind wir an einer Säule hinunter zu den päpstlichen Gräber gestiegen. Vor dem Petrusgrab haben wir gemeinsam das Vater unser gesprochen. Als nächstes sind wir die 551 Stufen (habe nachgezählt) hoch auf die Kuppel gegangen. Es war sehr anstrengend, hat aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht und hat sich gelohnt. Von dort oben konnte man weit über Rom blicken und auch den ganzen Vatikan anschauen.

Am Mittwoch ist eine kleine Gruppe sehr früh los zur Papstaudienz auf den Petersplatz. Wir hatten einen sehr guten Platz erwischt. Das Papamobil ist direkt an uns vorbeigefahren und wir konnten Papst Franziskus sehr gut sehen. Danach haben wir die anderen bei der Kirche Santa Maria Maggiore getroffen.

Innen drinnen ist es sehr schön, die Decke hängt voller Gold. In der Kirche sollen auch Splitter der Krippe von Jesus sein, die wir auch angeschaut haben.

Anschließend sind wir in einer kleinen Seitenstraße in die Kirche Santa Prassede. Dort steht ein Pflock, an dem Jesus gegeißelt wurde. Außerdem gibt es sehr alte Mosaike. Auf einem sind Heilige zu sehen, von denen einer einen viereckigen Heiligenschein trägt. Pfarrer Hermann erklärte uns, dass das bedeutet, dass dieser noch gelebt hat, als das Bild gemacht wurde.

Als nächstes sind wir dann zum Kolosseum gefahren. Wir haben erst einmal eine kleine Pause gemacht, bevor wir ins Kolosseum gegangen sind. Man glaubt kaum wie das Kolosseum mal ausgesehen hat.

Unter der Erde des Kolosseum sieht man noch viele Gänge von früher. Dort sollen die Tiere in die Arena gehetzt worden sein. Das Kolosseum hatte früher ein sehr schönes Sonnensegel damit alle Schatten hatten. Wir hatten zwei interessante Bücher dabei, in denen Bilder von früher drin waren. Dann haben wir beschlossen in der Stadt Essen zu gehen. Also haben wir uns in ein Restaurant gesetzt und haben gegessen, bevor wir wieder zum Campingplatz sind.

Am nächsten Tag sind wir dann zum Kapitol. Wir mussten eine lange Treppe hochlaufen, um auf den Kapitolsplatz zu gelangen.

Auf der Rückseite steht eine kleine Säule mit einer Wölfin und zwei kleinen Jungen drauf.

Hier hat Pfarrer Hermann uns die Sage über die Gründung von Rom mit Romulus und Remus erzählt. Auf dem Kapitol sind wir in eine sehr besondere Kirche gegangen. In der Kirche war nämlich das Bambino.

Das Bambino ist eine Figur sie soll das Jesuskind darstellen. Mann kann einen Brief schreiben und ihn dann zum Bambino legen. Als nächstes sind wir dann zum Forum Romanum. Von dort konnte man den Titusbogen und die ganz alten Gebäude von Rom sehen. Es war alles sehr alt und verfallen dort.

In unseren Büchern haben wir uns dann angeschaut wie es früher aussah. Als nächstes sind wir zur Piazza Venezia mit dem Denkmal für den König Vittorio Emanuelle II. Das Denkmal wird Vittoriano genannt.

Viele nennen es aber nur die Schreibmaschine, weil es so aussieht. Danach hatten wir noch vier Stunden frei gehabt. Wir sind noch in der Stadt herumgelaufen. Manche waren auch Eis essen oder in einem Restaurant. Als die vier Stunden um waren sind wir wieder zum Campingplatz gefahren. Und von dort aus sind wir schon wieder mit unserem Reisebus zurück nach Orschel-Hagen gefahren. Und dann war unsere schöne Romfahrt zu Ende und wir waren nach der Nacht im Bus froh wieder zuhause zu sein.

Wir hatten Glück mit Pfarrer Hermann gefahren zu sein, weil er uns zu allem immer sehr viel Interessantes erzählen konnte. Ich hoffe, dass ich mich noch lange an die vielen Dinge erinnern kann, die wir angeschaut haben.

 

(von Elias Saile)