Die Ministranten!
Wer kennt sie nicht? – Ohne sie wäre die Messe nicht so lebendig, nicht so abwechslungsreich, – einfach nicht so schön. Es würde etwas fehlen. Ohne Ministranten geht einfach nichts.

Der Name Ministrant kommt von dem lateinischen Wort „ministrare“, was übersetzt „dienen“ heißt. Im Gottesdienst übernehmen die Ministranten ehrenamtlich, wenn sie Sonntagmorgens gut gelaunt auf der Matte stehen, während ihre Altersgenossen noch halb sediert im Tiefschlaf liegen, besondere Dienste, indem sie dem Priester bei der der heiligen Messe oder einer anderen liturgischen Feier assistieren. Oft werden Ministranten auch als Minis (Abkürzung), Messdiener oder Altardiener bezeichnet.
Die Ministrantengruppe in unserer Seelsorgeeinheit setzt sich wie folgt zusammen:

  • Minigenten
    Die – genten sind die jüngsten Ministranten der Seelsorgeeinheit. Dieser Ministranten-Gruppe gehören die Minis im Alter von der Kommunion bis zum 10 Lebensjahr an. Das Wort setzt sich zusammen aus -stranten und A-genten. Diese Minis wollen als Agenten rausfinden, wieso, weshalb und warum wir was in der Kirche machen und sind so manchem Geheimnis auf der Spur. Sie lernen alles, was man als guter -strant wissen muss, sozusagen die „Choreografie“ der Messe. In den ersten 2 Jahren erwerben die -genten die Lizenz zum Ministrieren und sind dann unterwegs im Auftrag des Herrn.
  • FRANDIS
    Aus den Franziskus – s, liebevoll immer Franzis genannt, und den s aus St. Andreas, auch als Andis bekannt, wurden in 2018 die FRANDIS. Seitdem ministrieren sie gemeinsam, unternehmen gemeinsam Ausflüge und haben auch gemeinsame -stunden. Sie sind die verlässlichen Helfer vom Pfarrer. In dieser Funktion holen die -stranten zum Beispiel bei der Gabenbereitung Brot und Wein, tragen die Kerzenleuchter, halten das Buch, sammeln die Kollekte ein oder schwingen das Weihrauchfass.
    Diese gemeinsame Gruppe steht Pate für den Namen des -stranten- und Jugend-Magazins der Seelsorgeeinheit Reutlingen Nord.» FRANDIS – unzensierte MINIzeitung«  oder kurz FAz MINIHier unsere neue Ministrantenzeitung: 201901 FAzMINI
    Viel Freude beim Lesen!
  • OMis
    Mit OMis sind nicht die Großmütter der -stranten gemeint, sondern so bezeichnen die s die Oberministranten. Die Oberministranten sind erfahrene Ministranten und haben zusätzlich zum Dienst in der Messe weitere zusätzliche Aufgaben übernommen. Dazu gehören unter anderem die regelmäßige Teilnahme an den OMi-Runden, die Organisation von Veranstaltungen der -stranten auch außerhalb des Altarraumes sowie die Ausbildung der s und der genten.

  • Mini Alumni – Club der ehemaligen Ministranten
    Ja, es gibt sie: die -stranten, die irgendwie schon länger dort vorne im Altarraum stehen als der Altar selbst. Doch das sind die Ausnahmen. Wie jedes Ehrenamt ist auch das des Messdieners eines auf Zeit. Für die ausscheidenden s wurde ein „Ehemaligen-Ministranten–Club“ gegründet, ein -Alumni. Wer Mitglied ist, erhält regelmäßig die 3-montalich erscheinende -Zeitung und ist auf dem Laufenden, was in Sachen Ministrieren bei uns so voran geht. Die Mitglieder sind ganz herzlich eingeladen, bei den Aktivitäten der -stranten teilzunehmen (z.B. – Wochenende in Einsiedel) und auch an den Hochfesten, Ostern, Fronleichnam oder sogar an Weihnachten wieder das -Gewand überzustreifen und eine Messe ganz vorne mitzufeiern.

Übrigens waren auch viele Prominente aus Fernsehen und Politik in Ihrer Kindheit und Jugend Messdiener wie z. B. Stefan Raab, Jogi Löw, Christoph Metzelder, Miro Klose, Thomas Gottschalk, Elias M´Barek und viele andere. Früher durften Mädchen übrigens nicht ministrieren – das hat sich heute, Gott sei Dank, geändert!