Was habe ich Schönes erlebt? Wofür bin ich dankbar? Was war nicht so schön?
Was hat mich traurig gemacht? Diese Fragen eröffneten den Familiengottesdienst in der Fastenzeit am 21.2.16 in der St. Andreas Kirche in Reutlingen. „All das, was mir da jetzt in den Sinn kommt, darf ich Gott hinhalten. Er ist da, er ist nun bei uns“. Im Symbol der Blumen und Steine brachten diese Erfahrung die Kinder zum Altar.
Pfr. Dietmar Hermann und das Familiengottesdienstteam erklärten: Dies ist der Sinn der Fastenzeit: in unserem Inneren, in unserer Seele aufzuräumen, sauber zu machen und in Ordnung zu brin­gen, was sich da an Bösem, an Gemeinem, an falschem Verhalten angesam­melt hat.
Wenn der Lieblingssportler oder Lieblingssänger uns besuchen würde, würden wir auch aufräumen, weil wir selber plötzlich sehen, was bei uns alles geordnet, aufgeräumt, schön gemacht gehört. Weil uns deutlich wird, was da selber nicht gefällt. Dazu bekennen wir uns auch jedes Mal neu, wenn wir die Worte des Hauptmanns von Kafarnaum zu unseren eigenen machen und  diese Worte vor dem Empfang der Kommunion sprechen: »Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach. Aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund. «