Seelsorgeeinheitswanderung 2026 von Orschel-Hagen nach Ohmenhausen

Am 28. Februar 2026 um 13.00 Uhr startete die schon traditionelle Seelsorgeeinheitswanderung mit ca. 32 Personen, bei schönem Wanderwetter. Dieses Jahr führte uns der Weg von St. Andreas auf das Gebiet der Seelsorgeeinheit St. Lukas in den Westen von Reutlingen. Der Weg führte schon in ein Gebiet der möglichen „neuen Kirchengemeinde“ im Zuge des diözesanen Entwicklungsprozesses „Kirche der Zukunft“. Wir versuchen durch unsere Seelsorgeeinheitswanderung auch zukünftig zu mehr Gemeinschaft und Lebendigkeit am Ort beizutragen. Es war schön, in der Wandergruppe auch 4 Personen aus St. Lukas unter anderem auch Artur Ferdinand, den Sekretär von St. Lukas, begrüßen zu können.

Der Weg führte uns vorbei am Friedhof Römerschanze zur Kirche Bruder Klaus nach Betzingen, wo uns deren Pfarrer Matthias Dangel zu einer kurzen Kirchenführung begrüßte. Noch unter dem Eindruck der modernen Kirchenarchitektur erreichten wir die Echaz, die jahresbedingt zu einem rauschenden Fluss angewachsen war. Passend hierzu hielt Pfarrer Hermann einen geistlichen Impuls, bei dem er auf die biblische Dimension von Wasser einging. Wasser bedeutet für uns Leben und als fliesendes Element taucht es an vielen Stellen in der Bibel auf, so wie unsere Erlebnisse im Leben stets auch im Fluss sind.

Über einen kleinen Holzsteg erreichten wir die ev. Mauritiuskirche, deren historische Wurzeln bis ins Jahr 1000 zurückreichen und im starken Kontrast zur Bruder Klaus Kirche steht. Wegen der knappen Zeit verzichteten wir auf eine sicher interessante Kirchenführung. Vorbei an Bahnhof und Sportgelände ging unser Weg durch die freie Natur nach Ohmenhausen. Eine Wegvariante ersparte und den ganzen Weg durch den Ort, bevor wir das kath. Gemeindezentrum St. Johannes dem Täufer erreichten, das im Jahr 1994 eingeweiht wurde. Wie der Name vermuten lässt, spiegelt sich in der künstlerischen Gestaltung das Thema Wasser und Taufe wieder. Für die Künstlerin durchzieht eine tiefblaue Farbigkeit den Raum. Diese Farben stehen verschiedene Rottöne gegenüber, welche mit Fingerabdrücken auf das menschliche Leben hinweisen. Pfarrer Hermann erklärte uns Gedanken und Ideen des Kirchenbaus.

Mittlerweile ist die Zeit weiter vorangeschritten und wir fuhren mit dem Stadtbus nach Orschel-Hagen zurück, was ziemlich viel Zeit in Anspruch nahm. Im Gemeindesaal von St. Andreas hatte Tanja Ogiermann freundlicherweise Kaffee und Kuchen vorbereitet, was wir gerne genossen haben.
Bei der nächsten Seelsorgeeinheitswanderung werden wir dafür sorgen, unser Ziel früher zu erreichen.

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