Pastoralteam

Das Pastoralteam der Seelsorgeeinheit (von links nach rechts):
Pfarrer Dietmar Hermann, Gemeindeassistentin Julia Scharla geb. Netzer, Cornelia Beck-Henritzi und Diakon Roland Hummler.

 

Pfarrer Dietmar Hermann
“Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft.” Dies war mein Primizspruch bei der Priesterweihe im Jahr 1990. Er trägt mich immer noch; den Glauben immer wieder neu zu buchstabieren und Spuren Gottes in den unterschiedlichsten Herausforderungen des Lebens zu suchen und damit Halt zu vermitteln, darin sehe ich meine Aufgabe als Pfarrer. So ist meine erste und wichtigste Aufgabe, Menschen von der Geburt bis zum Tod zu begleiten. Als Leiter dieser Seelsorgeeinheit sind mir aber auch gute Kommunikations- und Leitungsstrukturen für die Gruppen und Gremien einer lebendigen Gemeinde ein Anliegen.
Aufgewachsen in Aalen, studierte ich in Tübingen und Würzburg, war Diakon in Winnenden und Vikar in Rechberghausen und Freudenstadt, dann fast 20 Jahre als Pfarrer in Süßen. In dieser Zeit wurde die Seelsorgeeinheit mit Kuchen gebildet und ich war 13 Jahre lang als Dekan im Kreis Göppingen tätig. Während meines beruflichen Tuns qualifizierte ich mich weiter in geistlicher Begleitung, liturgischer Präsenz und systemischer Beratung und Organisationsentwicklung. Den Blick über die Pfarreien und Diözese hinaus, sowie spirituelle Beheimatung finde ich in meinem Engagement im Schönstattpriesterbund. Seit 9. Februar 14 bin ich nun hier in der Seelsorgeeinheit Reutlingen Nord und seit 11. November 14 stellvertretender Dekan im Dekanat Reutlingen-Zwiefalten.

 

 

Diakon Roland Hummler
verheiratet drei Kinder drei Enkelkinder.
Durch meine Familie, aber auch beim Kochen, Radfahren Bergwandern oder auf meiner Ranch schaffe ich den Ausgleich zu meinem Berufsalltag.
Das ehrenamtliche Engagement als Präses der Kolpingsfamilie Reutlingen ist eine stimmige Ergänzung zu meiner Arbeit in der Seelsorgeeinheit Reutlingen Nord.
„Kennt ihr die Armen eurer Stadt?“
dies ist der Leitsatz meiner diakonischen Arbeit in der Seelsorgeeinheit Reutlingen Nord. Diese Frage stammt von Mutter Teresa 1987 auf dem Katholikentag in Freiburg, als man sie fragte, was man ihr schenken kann für ihre Arbeit in Kalkutta.
Dabei habe ich nicht zuerst die materielle Armut im Blick, sondern die seelische Armut, der gesellschaftlich Ausgegrenzten, Verlassenen, Einsamen, der Trauernden und all derer die nicht oder nicht mehr beachtet werden.
Begleitung der Seniorengruppen / Organisation Besuchsdienste / Krankenkommunion / Wortgottesfeiern / Andachten / Taufen / Hochzeiten / Beerdigungen sind meine Schwerpunkte in der Gemeindepastoral. Besonders aber liegt mir die Spiritualität der Menschen in unseren Gemeinden am Herzen. Unter meiner diakonischen Arbeit verstehe ich die Weitergabe der Liebe Gottes, denn wir alle sind doch berufen, in der Welt Zeugen zu sein für die Liebe Gottes zu uns Menschen.