Das Pastoralteam der Seelsorgeeinheit (von links nach rechts)
Pfarrer Dietmar Hermann, Ehrenamtskoordinatorin Mechthild Betz, Gemeindeassistentin Veronika Tiline-Vitez, Diakon Esteban Rojas

Pfarrer Dietmar Hermann
“Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft.” Dies war mein Primizspruch bei der Priesterweihe im Jahr 1990. Er trägt mich immer noch; den Glauben immer wieder neu zu buchstabieren und Spuren Gottes in den unterschiedlichsten Herausforderungen des Lebens zu suchen und damit Halt zu vermitteln, darin sehe ich meine Aufgabe als Pfarrer. So ist meine erste und wichtigste Aufgabe, Menschen von der Geburt bis zum Tod zu begleiten. Als Leiter dieser Seelsorgeeinheit sind mir aber auch gute Kommunikations- und Leitungsstrukturen für die Gruppen und Gremien einer lebendigen Gemeinde ein Anliegen.
Aufgewachsen in Aalen, studierte ich in Tübingen und Würzburg, war Diakon in Winnenden und Vikar in Rechberghausen und Freudenstadt, dann fast 20 Jahre als Pfarrer in Süßen. In dieser Zeit wurde die Seelsorgeeinheit mit Kuchen gebildet und ich war 13 Jahre lang als Dekan im Kreis Göppingen tätig. Während meines beruflichen Tuns qualifizierte ich mich weiter in geistlicher Begleitung, liturgischer Präsenz und systemischer Beratung und Organisationsentwicklung. Den Blick über die Pfarreien und Diözese hinaus, sowie spirituelle Beheimatung finde ich in meinem Engagement im Schönstattpriesterbund. Seit 9. Februar 14 bin ich nun hier in der Seelsorgeeinheit Reutlingen Nord und seit 11. November 14 stellvertretender Dekan im Dekanat Reutlingen-Zwiefalten.

Diakon Esteban Rojas
Grüß Gott, liebe Gemeinden der Seelsorgeeinheit Reutlingen Nord!
Ab Januar 2020 bin ich der neue Diakon Ihrer Seelsorgeeinheit und darauf freue ich mich schon sehr. Manche von Ihnen kennen mich vielleicht, denn ich habe von 2006-2010 in den italienischen Gemeinden Reutlingen und Metzingen gearbeitet. Damit Sie sich ein erstes Bild von mir machen können, will ich mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Esteban Rojas.
1997 wurde ich in Esslingen zum Ständigen Diakon geweiht und ich arbeite seither als hauptamtlicher Diakon für die Diözese Rottenburg-Stuttgart. Der Weg dorthin nahm seinen Beginn mitten im kolumbianischen Amazonasgebiet, in einem kleinen Dorf namens Belén. Dort bin ich 1958 als Jüngster von 16 Geschwistern geboren und habe später in Bogotá, Rom und Tübingen Philosophie und Theologie studiert und in beiden Fächern auch promoviert. Während des Studiums habe ich meine Frau Nina kennengelernt, mittlerweile sind wir über 30 Jahren verheiratet, wir haben vier erwachsene Kinder und drei Enkelkinder und leben in Tübingen.
Der Vers „Dient dem Herrn mit Freude!“ aus Psalm 100 begleitete mich von Anfang an als Motto meines Diakonatsdienstes und wurde im Laufe der Jahre für mich zu einer Lebenshaltung.
In meiner ersten Stelle als hauptberuflicher Diakon, in der Domgemeinde St. Martin in Rottenburg, bestand ein wichtiger Teil meiner Arbeit in der Betreuung von Flüchtlingen, Abschiebehäftlingen und Menschen in Not. Nach meiner Zeit in den italienischen Gemeinden Reutlingen und Metzingen war ich einige Jahre Gemeindediakon in der Seelsorgeeinheit „Profectio“ in Göppingen. Seit 2014 arbeite ich als Caritasdiakon in Esslingen, auch hier wieder mit dem Schwerpunkt im sozialcaritativen Bereich, besonders für Menschen in Not und in Pflegeheimen.
Nun hat mich Bischof Gebhard Fürst zum Diakon der Seelsorgeeinheit Reutlingen Nord beauftragt. Ich freue mich von Herzen auf Sie, auf die neuen Aufgaben und hoffe auf viele gute Begegnungen auf unserem gemeinsamen Weg in Jesus Christus.
Ihr Diakon Esteban Rojas

Gemeindeassistentin Veronika Tiline-Vitez
ich heiße Veronika Tiline-Vitez und werde ab September meine Ausbildung zur Gemeindeassistentin in Reutlingen Nord beginnen. Ich wohne mit meiner Familie, mit meinem Mann und mit meiner Tochter(12 Jahre) seit 10 Jahren in Reutlingen. Gebürtig komme ich aus Ungarn, lebe aber schon seit 18 Jahren in Deutschland. In Ungarn habe ich studiert, mit Berufsziel Religionslehrerin, jetzt möchte ich dieses Studium erweitern und mich zur Gemeindereferentin weiterbilden. Den ersten Teil meiner Ausbildung habe ich bereits in der St. Lukas Seelsorgeeinheit in Reutlingen erfolgreich absolviert. In erste Linie werde ich das Pastoralteam begleiten, aber mit der Zeit werde ich auch verschiedene Bereiche eigenverantwortlich übernehmen.
Ich möchte Gemeindereferentin werden, denn ich möchte den Menschen zeigen, dass Glaube Spaß macht, möchte gerne möglichst viele Kinder, Jugendliche, Erwachsene anstecken mit der Freude, die uns von Gott geschenkt wird. Ich möchte jeden Tag etwas Neues dazulernen, zusammen etwas Neues entdecken.
Wir zusammen können eine lebendige Kirche aufbauen, eine Kirche, welche nicht nur ein Ort ist, sondern ein Zusammenkommen, wo jede/r Glauben entdecken, erweitern oder vertiefen kann. Kirche soll nicht bloß ein Ort sein, sondern eine Gemeinschaft, wo man Freude erleben kann.
Jetzt freue ich mich sehr darauf, den neuen Abschnitt in meinem Leben mit Ihnen zusammen erleben zu dürfen und ich bin gespannt auf wunderschöne, lebendige Begegnungen mit Ihnen. 

Herzliche Grüße mit Gottes Segen
Veronika Tiline-Vitez

Ehrenamtskoordinatorin Mechthild Betz
Helfen wagen – Teil haben – selbst Hilfe erfahren…
…im Dienst am Nächsten, auf dem Glaubensweg, auch durch den hilfsbedürftigen Anderen. Der Barmherzige kann selbst etwas Einzigartiges erfahren. Indem er sich seinem Nächsten in barmherziger Weise zuwendet, kann ihm selbst Hilfe – durch diesen Nächsten, zumindest von ganz Oben – zuteil werden. Wir alle Menschen sind ja im Grunde alle bedürftig, nur eben in verschiedenerlei Hinsicht. – Hier gilt das Jesu Wort: „Was Ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt Ihr mir getan.“
Herzlich sind Sie dazu eingeladen, lassen Sie uns gemeinsam schauen – auch einmal ganz genau hin­schauen – auf Ihre vielseitigen verschiedenen Aktivitäten im kirchlichen Ehrenamt. Was hat sich bis­lang bewährt? Was kann getrost behalten werden? Wo allerdings können wertvolle Energien ander­wei­tig bes­ser genutzt werden und eine neue Schwerpunktsetzung sinnvoll sein? Welche Sorgen und Nöte be­schäftigen Sie als Ehrenamtler*innen über Ihr wertvolles Engagement hinaus? Wo sind neue Ideen ge­fragt?
Mein Name ist Mechthild Betz, ich bin aus Tübingen und ich möchte Sie, liebe engagierte und auch Sie, liebe noch nicht engagierte Gemeindemit­glie­der von St. Franziskus in Pliezhausen und von St. Andreas in Orschel-Hagen, beim einen o­der an­deren Anlass, bald näher kennenlernen.
Ab 1. Mai 2019 bin ich als Ehrenamtskoordinatorin in beiden Gemeinden tätig. Mein Büro wird im Pfarrhaus in St. Franziskus sein. Ansprechbar bin ich aber von Anfang an für die Mitglieder beider Gemeinden.
In Aalen in Ostwürttemberg geboren und aufgewachsen habe ich, nach einem Jahr Sprachaufenthalt in Paris mein Studium der Germanistik und Romanistik (Schwerpunkt Hispanistik) in Köln und Tübingen absolviert. Viele Jahre hindurch war ich hauptberuflich als DaF- und DaZ-Lehrerin und im Nebenberuf als Journalistin, Stadtführerin und Autorin tätig. Ein Schuljahr lang hat mich der DaF-Unterricht, auch an eine Privatschule nach Nanjing in China gebracht. Von 2012 – 2018 war ich als Volkshochschulleiterin für zwei kleinere Kommunen tätig. In den Jahren 2015-2017 habe ich mich in diesem Zusammenhang, gemeinsam mit der Caritas, insbesondere auf die Organisation ehrenamtsgestützter Flüchtlingskurse konzentriert.
Auf meine neue Funktion als Ihre zukünftige Ansprechpartnerin, in Sachen Ehrenamt, bin ich sehr gespannt. – Kommen wir doch ins Gespräch!
Ihre Mechthild Betz