Vor allen vier christlichen Kirchen der ACK in Pliezhausen sah es vom 29.07. -02.08.22 richtig urlaubsmäßig aus und in ihnen waren „schattiges Plätzchen“ zu entdecken.

In der St. Franziskuskirche ging es z.B. um den Ps 8: „Was ist der Mensch?!“ Ein Barfußpfad lud ein die Vielfalt der Schöpfung zu entdecken gemäß dem Motto: „So achtsam, wie du gerade über diesen Pfad gegangen bist, so achtsam solltest du auch durchs Leben gehen. Jeder Schritt hinterlässt einen Abdruck auf der Erde und jede Entscheidung von dir kann die Welt ein kleines bisschen beeinflussen. Welche Spur und welchen Eindruck möchtest du hinterlassen?“

Danach war die Einladung das Franziskusfenster zu entdecken:  „Wo fließt das Wasser hin? Die Gestirne zu entdecken, den Tod als Teil der Schöpfung…“

Vor der Sakristei waren die Erwachsenen eingeladen auf bunte Kärtchen zu schreiben, was ihnen zum Mensch-Sein einfällt. Und die Kinder bastelten sich eine Krone, denn sie sind für Gott wichtig, königlich. Denn Gott traut ihnen viel zu.

Vor dem Ambo war die „Madonna von Kiew“. Dieses Bild wurde in einer U-Bahnstation in Kiew gemacht. Schnell verbreitete es sich über die sozialen Netzwerke weit in die Welt unter dem Titel „Madonna von Kiew“: Dieses Bild der jungen stillenden Mutter in einem Bunker in der Ukraine, spiegelt so etwas wie ein Bollwerk: es geht um Leben, um Zärtlichkeit, um Geborgenheit – inmitten von Bomben Angriffen und Todesgefahr. Es geht um die Hoffnung auf Frieden. Vielleicht ist es das, was so viele, die dieses Bild teilen, anrührt: die Sehnsucht, nach Frieden, nach einem guten Leben. Und alle waren eingeladen  auf einen Zettel zu schreiben, was sie bedrückt, was sie sorgt, worum sie bitten möchten und diesen Zettel in eine Mauerspalte unserer Klagemauer zu stecken. Und wer wollte konnte noch eine Kerze an der Marienstatue anzünden.

Bei der letzten Station ging es darum dem Text des Psalms nach zu spüren und auf einem Blatt ihn zu gestalten, so dass der Psalm zu einem Psalm werden konnte.
Und als kleine Stärkung gab es zum Schluss frisches Popcorn.

Jeden Abend gab es in einer anderen Kirche einen gemeinsamen Abschluss Impuls und hier das Bild des letzten Abends mit vielen Gesprächen und einem „white dinner“ auf dem Marktplatz.