Wenn der Moment im Leben eintritt, den sich keiner wünscht, dass man sich selbst nicht mehr äußern und seinen Willen mitteilen kann, ist es ganz wichtig im Vorfeld sich Gedanken gemacht zu haben und diese auch aufgeschrieben zu haben. Darüber gab es beim Seniorennachmittag am 07. Juni 2018 im Gemeindesaal in St. Andreas, Orschel-Hagen einen lebendigen Austausch.
Karin Dettweiler, die stellvertretende Vorsitzende des ambulanten Hospizdienstes und AK-Vorsorge Reutlingen wurde schon in der Vorbereitung der Veranstaltung von einer betroffenen Tochter, deren Mutter schon mehrere Jahre im Koma liegt, angesprochen wie sehr es ihrer Familie geholfen hätte, wenn im Vorfeld manches geregelt worden wäre.

Den über 40 Seniorinnen und Senioren, aber auch einigen jüngeren Personen, stellte Karin Dettweiler Fragen: Was würde Ihnen gefallen? Was würden Sie sich wünschen für Ihre letzten Stunden im Leben…… ? Nur wer seine letzten Dinge gut geregelt hat, kann darauf vertrauen, dass bis zu seinem Lebensende und darüber hinaus in seinem Sinne gehandelt wird. Für manche war dieser Nachmittag Anregung, das was sie vielleicht auch schon vor Jahren geregelt hatten, nochmals neu anzuschauen zumal das Jahr 2009 mit einem neuen Patientenverfügungsgesetz einige Änderungen brachte. Katrin Öhler von der Caritas Fils Neckar Alb moderierte die Fragerunde und für so manchen Teilnehmenden wurde deutlich, in welcher Richtung sie bzw. er noch Vorbereitungen treffen könnte.

Der nächste Seniorennachmittag findet am Donnerstag, den 5.7. in RT-Mittelstadt statt. Wir feiern ein Sommerfest im schattigen Garten der Kirche St. Gebhard mit Kaffee, Kuchen, Bowle und schönen Liedern.
Im August ist Sommerpause und der übernächste Termin ist Donnerstag, der 13. September. Wir machen einen Halbtagesausflug und fahren mit dem Bus u.a. zur Kürbisausstellung nach Ludwigsburg.