Komm, wir gehen nach Bethlehem! Dieser Aufforderung folgten zahlreiche Familien mit vielen Kindern und Jugendlichen an Heilig Abend. Viele fleißigen Helfer hatten einen Krippenweg gestaltet, der von der Gemeindehalle über fünf Stationen bis zur großen Krippe führte, die in der katholischen Kirche am Schulberg wie jedes Jahr aufgebaut worden war. Dieser war mehr als ein guter Ersatz für das Krippenspiel, das Corona bedingt ausfallen musste.

An der ersten Station wurden die Wanderer in einer Ton-Bild-Schau auf ihren Weg eingestimmt. Jede weitere Station war liebevoll und fantasievoll gestaltet.

Besonders schön war der Stall mit der Krippe und den Tieren beim so genannten „Ahnenhaus“, dem Dorfmuseum. Josef in voller Mannesgröße stand erwartungsvoll neben der leeren Krippe, und akustisch authentisch blökten und muhten die Tiere im Hintergrund und signalisierten auf ihre Weise, dass etwas Besonderes erwartet und geschehen würde.

An jeder Station durften sich die Kinder jeweils ein Puzzlestück und die Erwachsenen einen Bild-gestützten Impuls mit nach Hause nehmen. Der etwa 40-minütige Wanderweg erfolgte natürlich unter strikter Einhaltung der Hygieneregeln, erwies sich aber dennoch als eine sehr schöne Möglichkeit der Einstimmung in die Weihnachts-Festtage.