Die Reflexion der Arbeit und Entwicklung von neuen Visionen gelingt am besten, wenn man Zeit und Abstand hat. So waren die Kirchengemeinderäte der Pfarreien St Andreas und St. Franziskus am Fr. 23. und Sa. 24. September 22 im Tagungshaus auf der Liebfrauenhöhe. Die 19 TeilnehmerInnen schätzten sehr, dass man Zeit hatte, intensiver kennenzulernen, was die einzelnen so denken und wo sie stehen.

Mit Figuren auf einem Brett wurde spielerisch aufgestellt, wie die Gemeinde aussieht. Das Reflexionsgespräch zeigte: In vielen Bereichen gibt es nicht mehr die einzelne Gemeinde, sondern die Seniorenaktivitäten, Katechesen und Jugendaktionen… laufen gemeinsam als Seelsorgeeinheit. Die Tatsache, dass sich die Gemeinde stark um das hauptamtliche Personal gruppiert, wurde mit Recht kritisch gesehen, angesichts des immer weniger werdenden Personals in der Diözese. So manchem Kirchengemeinderat wurde deutlich: Wir brauchen Verantwortliche, die Aktionen selbst in die Hand nehmen und diese mit ihrer eigenen Begeisterung durchführen.

Nach intensiven Gesprächen in der Trinkstube am Abend, stand am nächsten Morgen die Entwicklung von Visionen im Mittelpunkt. Mit Bildkarten wurde versucht unser Kirchenbild darzustellen. Dabei wurde deutlich: die Gemeinde ist ein Raum sich zu entfalten, dies gilt auch für den Heiligen Geist: Gemeinschaft Gespräche, Begegnung, Zuwendung, waren Schlagworte, die öfters zu hören waren. Es wurde daraus ein Handlungsplan mit folgenden 3 Schwerpunkten erstellt:

  1. Das sich Begegnen nach der Kirche soll verstärkt werden.
  2. Es soll eine Bestandsaufnahme gemacht werden, welche Projekte es schon gibt. Und dann soll Neues überlegt werden, aus all dem, was in der Gruppenarbeit genannt wurde; sei es offenes Singen, oder ein Klage-Gottesdienst, oder …
  3. Eine seelsorgeeinheitsübergreifende KGR Sitzung wird geplant.

Mit vielen Ideen bereichert, fuhr man am Samstag wieder nachhause.