Natürlich nicht , aber eine Feuerwehrübung sollte möglichst realistisch dem Szenario folgen: nach einer Explosion im Jugendraum mit starker Rauchbildung sind vermutlich Jugendliche verletzt und eingeschlossen worden.

Bei den sommerlichen Temperaturen war dies kein Spaziergang.

Als die Feuerwehr mit 3 Fahrzeugen am 6. Juli 22 in St. Gebhard in Reutlingen Mittelstadt eintraf, schilderte der Alarmauslöser dem Einsatzleiter was passiert war und wie man ins Gebäude gelangen konnte. Nach einer persönlichen Besichtigung wurden die Einsatzbefehle gegeben. Mit schweren Feuerwehrjacken und Atemschutzmasken rückten die Frauen und Männer der Feuerwehr an und verlegten Wasserschläuche zur Brandbekämpfung und drangen mit Atemschutzmasken ins Gebäude ein, um die Jugendlichen zu suchen. Da es sich um eine Übung handelte, wurde auf den Einsatz von Wasser im Gebäude verzichtet. Nach kurzer Zeit wurde das erste Mädchen gefunden und ins Freue gebracht, wo die erste medizinische Betreuung erfolgte.

Bei der medizinischen Versorgung

Ein zweiter Trupp ging nochmals ins Gebäude, da noch eine weitere Person im Untergeschoss vermutet wurde. Nachdem dies nicht der Fall war und die Feuerbekämpfung erfolgreich beendet wurde, konnte der Übungseinsatz erfolgreich beendet werden. Die Bewertung der Übung erfolgte bei der anschließenden Manöverkritik.

Bei der anschließende Besichtigung des Gemeindezentrums sollten die Mitglieder der Feuerwehr mit den Räumlichkeiten vertraut gemacht werden, um bei einem mögliche Einsatz sich schneller zurecht zu finden. Dies war auch ein Anliegen der Kirchengemeinde.

Zum Schluss gab es noch gekühlte Getränke, die sich die Feuerwehrleute auch redlich verdient hatten.

Zufrieden mit dem Ergebnis konnte noch ein kühles Getränk eingenommen werden.