Erinnerungen an die Karwoche

Gründonnerstagsgottesdienst in St. Gebhard

Schon im Evangelium am Palmsonntag war hörbar: Jesus sandte die Jünger den Abendmahlsaal vor zu bereiten.

So war zu Beginn der Tisch in der Kirche leer, die Kinder durften bringen was man zum Abendmahl braucht und dann wurden symbolisch eine Kerze für Jesus und zwölf Kerzen für die Jünger entzündet.

Für alle überraschend übernimmt Jesus dann einen Dienst der Diener und wäscht den Jüngern die Füße. Er macht sich klein er zeigt Demut.

Er feiert dann zum ersten Mal das Abendmahl und lädt die Jünger ein – auch wenn er nicht mehr bei ihnen ist – dies immer zu tun: Tut dies zu meinem Gedächtnis!

Der besondere Zeitpunkt dieser Feier, vor seinem Todestag, wurde liturgisch spürbar unterstrichen in dem die Orgel schwieg und statt Glocken die Ministranten mit Holzklappern rätschten.

Zum Vaterunser kamen die Kinder symbolisch in den Abendmahlsaal und am Ende des Gottesdienstes wurde das Allerheiligste in den Nebenraum gebracht, so wie Jesus auf den Ölberg zum Gebet ging.

Kinderkreuzweg in St. Franziskus:

„Schritt für Schritt, Tritt für Tritt… machten wir uns auf den Weg einzelne Stationen von Jesus Leidensweg mit zu erleben.

Fast 40 Kinder besuchten den Kreuzweg in St. Franziskus und konnten sich selbst in die Rolle von Jesus, Pilatus oder Leute am Wegesrand einfühlen.

Ob schwere Last oder österliche Vorfreude beim Kerzen basteln, alle Altersklassen konnten sich einbringen.“

Kinderkreuzweg in St. Andreas

Auch die Kinder erlebten die Stationen des Kreuzwegs indem sich immer ein paar zu lebendigen Bildern aufstellen durften. Aufmerksam beobachteten die anderen Kinder die Mimik, die Haltung und wie sich die Betroffenen damals gefühlt haben. Im Gespräch wurde dies auf heute übertragen und so erfahrbar: Jesus begleitet uns auch in schweren Situationen.

Jesus wird von Pilatus verurteilt.

Jesus müsste schwere Kreuz tragen

Jesus begegnet seiner Mutter

Jesus fällt unter dem Kreuz, wie unbeteiligt schauen die Menschen zu

Jesus wird gekreuzigt, am Kreuz stehen Maria und sein Lieblingsjünger Johannes

Feier vom Leiden und Sterben Christi

Am Karfreitag um 15 Uhr feierten wir die Liturgie zur Todesstunde Jesu.

Mit einer Gebetsstille bei der sich der Pfarrer und die Ministranten vor Ehrfurcht des Momentes kleinmachten indem sie zum Gebet niederlagen, begann der Gottesdienst.

Dann folgten die Lesungen und die Johannespassion. Eine weitere Besonderheit war die Kreuz Verehrung mit dem dreifachen enthüllen des Kreuzes unter dem Ruf: Seht das Holz des Kreuzes, daran der Herr gehangen.

Alle Gläubigen konnten dann das Kreuz verehren bevor der Gottesdienst in Stille ausklang.

Musikalisch wurde er von einer kleinen Schola begleitet.

Die Feier der Osternacht

Die Feier der Osternacht begann am Osterfeuer. Es symbolisiert das Licht der wunderbaren Nacht in der Christus auferstanden ist.

In St Gebhard um 20.00 Uhr war es zwar noch dämmrig, als aber die Osterkerze gesegnet und entzündet war und in die dunkle Kirche getragen wurde, war die Kraft des Lichtes spürbar.

Die Kommunionkinder durften ihre Kommunion Kerzen an der Osterkerze entzünden.

Das feierliche Exultet, der feierliche Lobgesang auf das Osterlicht, so wie die alttestamentlichen Lesungen folgten bei Kerzenschein.

In der Kurzansprache betonte Pfarrer Dietmar Hermann, dass Ostern einlädt immer wieder auf zu stehen aus dem Grab der Angst und Ohnmacht und sich von der Freiheit und Lebendigkeit des Auferstandenen anstecken zu lassen.

Danach wurde mit dem Eintauchen der Osterkerze das Weihwasser gesegnet und das Taufversprechen erneuert.

Es bewährte sich wieder den Gottesdienst in den Saal zu übertragen, denn nur so hatten alle Gottesdienst Besucher Platz.

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