Halbtagesausflug nach Alpirsbach

Am Samstag, den 18. April startete gegen 12.15 Uhr ein Bus mit 32 Personen zu einer halbtägigen Ausfahrt in den Nordschwarzwald, genauer gesagt nach Alpirsbach, um das dort gelegene Kloster zu besichtigen.

Aber neben dem kulturellen Aspekt sollte auch das kulinarische nicht zu kurz kommen. Über Tübingen und vorbei an Rottenburg und Horb ging es also nach Alpirsbach, wo wir kurz vor 14 Uhr ankamen. Im Kloster wurden wir schon von unserer Fremdenführerin erwartet die uns in den darauffolgenden 75 Minuten die Geschichte des Klosters in sehr lebendiger Form nahe brachte.

Dabei erfuhren wir zum Beispiel dass Alpirsbach bereits knapp vierzig Jahre nach der Reformation  evangelische Klosterschule wurde, wovon noch heute Graffitis an den Wänden zeugen, die Schüler dort hinterlassen hatten.

Doch am meisten waren wir von der Orgel beeindruckt. Sie ist eine von nur vier Orgeln weltweit die nicht fest installiert, sondern frei beweglich sind. Sie hat 2238 Pfeifen, ist 11 Meter hoch, ca. 17 Tonnen schwer und kann auf Luftkissen bewegt werden. Meistens steht sie auf ihrer „Parkposition“ im rechten Querschiff und wird dann zu Konzerten in die Mitte der Vierung „gefahren“.

Nach der Führung war dann der Weg zum Cafe am Kloster nicht weit, wo wir es uns bei Kaffee und leckerem Kuchen gut gehen ließen. Hinterher blieb noch ein wenig Zeit sich die Beine im Kurgarten zu vertreten.

Um 17 Uhr bestiegen wir wieder den Bus und fuhren in den uns bereits gut bekannten Landgasthof Löwen in Neubulach-Oberhaugstett.

Dort erwartete uns ein sehr leckeres Abendessen, bei dem wir den Tag in aller Ruhe ausklingen lassen konnten. Danach ging es wieder mit dem Bus in Richtung Reutlingen wo wir gegen dreiviertel zehn ankamen. Ein schöner Tag mit vielen gesammelten Eindrücken, guten Gesprächen in geselliger Runde und kulinarischen Genüssen war vorbei.

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