Auch in diesem Jahr waren wieder viele Kinder und Jugendliche unserer beiden Kirchengemeinden als Sternsingerinnen und Sternsinger unterwegs. Unter dem Leitgedanken der diesjährigen Aktion „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ sammelten sie Spenden, um Kindern weltweit zu helfen, deren Zukunft durch Armut, Ausbeutung oder fehlende Bildungschancen bedroht ist. Damit setzen sie ein starkes Zeichen für Solidarität, Gerechtigkeit und Nächstenliebe.
Insgesamt 125 Kinder und Jugendliche beteiligten sich an der Aktion. Tagelang zogen sie trotz winterlicher Kälte von Haus zu Haus, brachten den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ und sammelten Spenden für Kinder in Not. Das beeindruckende Ergebnis: knapp 22.000 Euro kamen zusammen!
Außerdem spendeten die Sternsinger wieder eine große Kiste voller Süßigkeiten an die Tafel, um auch Menschen in unserer Nähe eine Freude zu bereiten.
Am 06. Januar feierten wir gemeinsam in der Kirche St. Andreas einen festlichen Gottesdienst, in dem das Thema Kinderarbeit im Mittelpunkt stand. Die Kinder führten in einem Dialoggespräch vor Augen, wie es ist, wenn Kinder arbeiten müssen, anstatt zur Schule zu gehen oder zu spielen. Schon im Vorfeld hatten sie sich Gedanken darübergemacht, warum sie selbst gegen Kinderarbeit sind. Diese persönlichen Aussagen griffen wir im Gottesdienst auf und als sichtbares Zeichen gegen die Ausbeutung von Kindern standen alle gemeinsam auf. Musikalisch wurde der Gottesdienst von den Chörle aus Pliezhausen würdevoll begleitet.
Ein herzliches Dankeschön gilt wie jedes Jahr den zahlreichen Helferinnen und Helfern im Hintergrund, die zum Gelingen beigetragen haben: den Verantwortlichen, den Koch- und Fahrteams, den Näherinnen der Gewänder und allen, die mit Herz und Engagement die Kinder unterstützt haben. Ebenso danken wir allen, die unsere Aktion durch ihre Geldspende unterstützt haben, ihr Beitrag hilft, Kindern weltweit Hoffnung und Zukunft zu schenken.
Gott segne alle, die sich für Kinder in Not einsetzen und mit ihrem Tun Licht in die Welt bringen.



