St. Martin

Wie jedes Jahr organisierte Gemeindereferentin Veronika Tiliné-Vitéz den Sankt-Martins-Umzug in Mittelstadt. Ein langer Zug machte sich von der evangelisch-methodistischen Kirche zur katholischen Kirche St. Gebhard auf den Weg, wo Roß Friedi mit seiner Reiterin, alias Sankt Martin, bereits wartete.

Zwischen vielen LED-Laternen leuchteten auch einige traditionelle Laternen mit Teelicht. Auf die Frage von Tiliné-Vitéz, wer Sankt Martin gewesen sei, kam die Antwort prompt aus Kindermund: „Der hat den Menschen geholfen.“ Menschen können die Welt tatsächlich ein Stück heller machen, wenn sie Sankt Martin zum Vorbild nehmen, teilen und helfen.

Kinder der Klassen 3 und 4 (katholische Religion) der Mittelstädter Grundschule spielten unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Susanne Großmann die bekannte Szene aus Frankreich nach, in der der römische Soldat Martin seinen Mantel mit einem frierenden, hungrigen Bettler teilte.

Der Musikverein begleitete die Feier mit Liedern wie „Sankt Martin“ oder „Mache dich auf und werde Licht“ – eine musikalische Einladung, dem Vorbild des Heiligen zu folgen. Die Jugendband hatte dabei ihr Debüt im Gesamtorchester.

Im Anschluss konnten Hunger und Durst bei Martinsweckle, Glühwein und Punsch gestillt werden. Auch die Tüte Karotten für Debütant Friedi durfte nicht fehlen.

Die Grundschulkinder hatten zuvor überflüssige Weihnachtsdekoration aus den Kellern geholt und gebastelt, um den Verkaufserlös für die SOS-Kinderdörfer zu spenden.

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