„So viel du brauchst“ – Klimafasten 2024

Mit Impulsen im Gottesdienst und Plakaten in der Kirche gab es in der Fastenzeit 2024 Anregungen. In einer Zeit, in der unser Alltag von Krisen bestimmt wird. In einer Zeit, in der viele Menschen den Gürtel enger schnallen müssen, weil alles immer teurer wird. In einer Zeit, in der allein das Wort „Verzicht“ einigen Menschen die Zornesröte ins Gesicht treibt.
Genau deswegen ist die Fastenzeit hochaktuell! Denn die sieben Wochen vor Ostern sind eine Chance, im Alltag Neues auszuprobieren, positive Veränderungen anzustoßen und außergewöhnliche Erfahrungen zu machen. Innezuhalten und nachzudenken wer wir sein wollen. Wie wir leben wollen. Was uns wichtig ist.
Der Klimaschutz ist und bleibt die größte Herausforderung unserer Zeit. Darum sollten wir uns als Einzelne und als Gesellschaft fragen, was wir zum Klimaschutz beitragen können. Auch gerade wir als Christen sollten Gottes Schöpfung im Blick behalten. Die Schöpfung, die wir dadurch gefährden, dass wir Jahr für Jahr mehr Ressourcen verbrauchen als die Erde imstande ist zu erneuern. Dadurch haben auch Dürre, Überflutungen und andere Veränderungen des Klimas spürbar zugenommen. Besonders die Menschen im globalen Süden leiden schwer unter den Folgen des menschengemachten Klimawandels.
Wir haben von Gott den Auftrag bekommen auf seine Schöpfung zu achten. Achtsam sein bedeutet auch nur, dass zu nehmen, was wir wirklich brauchen. Wenn wir uns bewusstmachen, was unser Verbrauch für Menschen an anderen Orten dieser Welt bedeutet, verändern wir unser Verhalten. Das kann ein wichtiger Beitrag zu Ressourcengerechtigkeit und Klimaschutz sein.
Wir laden Sie ein in der Fastenzeit über das richtige Maß nachzudenken. Testen Sie einmal aus, wie man anders leben und haushalten kann – mit weniger Energie, anderer Ernährung und veränderter Mobilität.

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