Am 22. März 2020 werden in den der Kirchengemeinden St. Andreas und St. Franziskus die jeweils 14 neuen Kirchengemeinderäte gewählt. Gewählt werden Frauen und Männer, die in den kommenden fünf Jahren die Gemeinde gemeinsam mit dem Pfarrer leiten und nach außen vertreten.

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart werden die neuen Kirchen – und Pastoralräte in über 1.000 Kirchengemeinden gewählt. Die Wahl steht unter dem Motto „Wie sieht’s aus?“ Dabei geht es um die Zukunft der Kirche. Es ist für die Wähler/innen die Chance, diese Zukunft mitzugestalten.
Der Synodale Weg, den die Bischöfe und Laien in Deutschland als Reaktion auf die Veröffentlichung der MHG-Studie ins Leben gerufen haben, hat die Zerrissenheit in der Kirche offengelegt. Konservative und fortschrittliche Kräfte ringen um die großen Zukunftsfragen der Kirche. Die Ergebnisse werden auch die Gemeinden verändern. Heute schon erproben viele Kirchengemeinden neue Formen des Gottesdienstes, neue Angebote auch für junge Menschen und neue Wege Gemeinde zu sein. Das macht vielen Christen Mut. Aber auch die, die die Kirche so lassen wollen, wie sie ist, beanspruchen ihren Platz in der Gemeinde. Mit der Wahl stärken die Wähler die demokratische Verfasstheit der Katholischen Kirche und fördern eine Kirche, in der die ganze Vielfalt des Glaubens zuhause ist.
Die Katholik/innen werden rechtzeitig über die anstehende Wahl informiert.  In der kommenden Woche erhalten sie die Wahlbenachrichtigung die Briefwahlunterlagen zugeschickt, da es eine allgemeine Briefwahl in der Gemeinde gibt. Die Stimmzettel können in Ruhe daheim ausgefüllt und an das Pfarramt gesendet werden. Oder der Stimmzettel wird im Wahllokal ausgefüllt und dort abgegeben. Wahlberechtigt sind alle Kirchengemeindemitglieder, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben und in der Kirchengemeinde seit mindestens drei Monaten ihren Wohnsitz haben. Die Ergebnisse der Wahl werden noch am Wahlabend bekannt gegeben.